Unsere gängigen Lüfter haben zwei Drähte, rot und schwarz, die als Stromleitungen dienen. Der rote Draht ist Plus, der schwarze Minus (rot +, schwarz -). Da die Anforderungen an Lüfter jedoch stetig steigen, werden diese kontinuierlich verbessert und auf drei oder vier Drähte erweitert. Betrachten wir zunächst die Funktion des dritten Drahtes.
Die dritte und vierte Ader sind die Funktionssignalleitungen des Lüfters. Eine ist das RD-Alarmsignal, die andere das FG-Drehzahlmesssignal.
Es gibt außerdem PWM-Drehzahlregelungssignale und Temperaturregelungssignale. Bei aktivierter Temperaturregelung wird die Lüfterdrehzahl temperaturabhängig gesteuert, wobei unterschiedliche Temperaturen unterschiedliche Drehzahlen erfordern. Die PWM-Drehzahlregelung nutzt Frequenz sowie obere und untere Spannungspegel zur Steuerung der Lüfterdrehzahl. Die Frequenz ist dabei stufenlos einstellbar, der obere Spannungspegelbereich liegt zwischen 3 V und 0,8 V. Die Drehzahl wird linear über das Tastverhältnis geregelt, bis der Lüfter seine maximale Drehzahl erreicht.